Bewusstsein

Wer sind wir? Was ist unser ICH? Und was ist unser SELBST?

Du bist nicht das, was du zu sein scheinst. Du bist NICHT dieser Körper, in dem du lebst. Du bist NICHT dein Gehirn oder dein Denken.

Nein, du bist das, was du mit deinen Augen nicht sehen kannst. Du bist eine wunderbare, einzigartige Seele.

Dein Körper und dein Gehirn sind nur wie ein Kleid, mit dem sich deine Seele umhüllt. Wir benötigen diesen Körper, um in dieser Realität wirken zu können. Irgendwann vergeht dieser Körper, und wir verlassen diese Realität.

Dein ICH Bewusstsein kommt aus der Selbsterkennung deines Gehirn. Das Gehirn ist Bestandteil deines materiellen Körpers und vermag dem zufolge auch nur materielles erkennen.

Wir sind aber nicht Körper, wir sind nicht Gehirn, wir sind nicht materiell und vergänglich. Daher ist das ICH Bewusstsein auch nicht dasselbe wie unser SELBST. Wegen der Illusion des ICH Bewusstsein sprechen wir hierbei vom niederen Selbst. Jenes niedere Selbst, das vergänglich ist, das mit deinem Körper vergehen wird.

Der Teil von uns, der unvergänglich ist, unsterblich und unzerstörbar, jener Teil ist das höhere SELBST. Das höhere Selbst ist nicht materiell. Es ist nicht Bestandteil deines Körpers, es ist nicht von dieser Welt.

Die allermeisten Menschen sind sich nur ihres niederen Selbst bewusst. Sie leben im Ich Bewusstsein, im sterblichen Teil ihres Selbst. Das niedere Selbst besteht aus einer ununterbrochenen Flut von Gedanken und Emotionen. Unser Gehirn ist dauernd aktiv und bombardiert das Bewusstsein dauernd mit Informationen.

Unser ständiges Denken – unser Feind?

Das Bewusstsein ist wie ein Raum mit zwei Türen. Eine Türe führt zum niederen Selbst, zum sterblichen Teil, zum menschlichen Gehirn. Die andere Türe führt zu unserem höheren Selbst, zu dem unsterblichen Teil von uns. Diese beiden Türen sind so konzipiert, dass immer nur EINE der beiden Türen offen sein kann. Solange die Tür zum niederen Selbst offen ist, ist die Türe zum höheren Selbst geschlossen.

Solange uns das niedere Selbst mit Gedanken und Emotionen bombardiert, bleibt uns der Zugang zum höheren Selbst verwehrt. Erst wenn unsere Gehirn ganz ruhig wird, kein Gedanke mehr fliesst und keine Emotion, erst dann öffnet sich die zweite Türe. Die Türe zu unserem höheren SELBST.

Das ist der Grund, warum uns Meditation weiter hilft. Bei der Meditation lernen wir, unsere Gedanken Flut zu dämmen. Das niedere Selbst zur Ruhe zu bringen. Die Türe zum Gehirn zu verschliessen. Und schliesslich die Türe zu unserem unsterblichen Teil zu öffnen.

 

Buchtips

  1. Denken ist dein Feind
  2. Bewusste Seelen-Verbindung
  3. Das Erwachen der Seele

 

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Ein Kommentar zu Bewusstsein

  1. Beulchen sagt:

    Lieber SoulCat,
    das hast Du sehr schön erklärt.

    Ich wünsche Dir noch ganz viel Erkenntnis und Intuition für Dein Werk

    Alles Liebe,
    Seelentänzerin

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