Gelassenheit

Gelassenheit ist die höchste Tugend und einer der vier grenzenlosen Zustände des Geistes.

Gelassenheit, upeksha, ist in der alten indischen Yoga-Philosophie auch einer von sieben Faktoren der Erleuchtung.

Durch Gelassenheit kann man alle spirituellen Hindernisse überwinden.

 

Gelassenheit ist immer von großem Nutzen

So wie „Glück“ trägt auch die Gelassenheit ihren Wert schon in sich:

  • man fühlt sich einfach besser
  • man gewinnt leichter Freunde
  • es klappt alles besser
  • es gibt weniger Konflikte
  • man trifft bessere Entscheidungen

Gelassenheit tut jedem Menschen gut.

 

Gelassenheit ist nicht Gleichgültigkeit

Für mich ist Gelassenheit immer fest verbunden mit Mitgefühl. Es hat zu tun mit freudvoller Akzeptanz. Dabei wird das Geschehen aufmerksam Beobachtet aber nicht be- oder verurteilt.

Gleichgültigkeit ist für mich sehr negativ besetzt. Ein gleichgültiger Mensch hat keine oder versagt sich eine eigene Meinung. Er zeigt weder positive noch negative Gefühle zu bestimmten Dingen oder Vorkommnissen. Sein Denken ist von Desinteresse geprägt, es geht alles an ihm vorbei.

Dazu folgender Auszug aus der Wikipedia:

Angesichts der Gefahr, dass Gelassenheit mit Stumpfheit, Trägheit, Gleichgültigkeit oder Fatalismus gleichgesetzt werde oder dazu führen könne, bedürfe es einer vernünftigen Begründung und Rechtfertigung der Gelassenheit.

Diese werden unter anderem darin gesehen, dass

  • es unvernünftig erscheine, Unverfügbares und Unverrückbares ändern zu wollen (Beispiel: der eigene Tod);
  • das Unverfügbare/Unbeeinflussbare nicht grundsätzlich die Möglichkeit eines vernünftigen Lebens berühre;
  • Glück nicht planbar sei;
  • es darum gehe, in der Gegenwart zu leben – „das Leben in Gelassenheit ist das Leben in der Gegenwart“.

Gelassenheit wird philosophisch traditionell als Selbstlösung und Selbstfindung interpretiert.

 

Buchtip zu Gelassenheit

Kalashatra über … Gelassenheit  (Autor: Kalashatra Govinda)


Zitat: (Quelle unbekannt)

Lieber Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


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